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Tarifbewegung Metall- und Elektroindustrie
Forderungsbeschluss für die Metall- und Elektroindustrie

Die Tarifkommission hat am 22. September ihre Forderung für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Wir fordern eine Entgelterhöhung von 5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mit dieser Forderung geht die IG Metall in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern,


28. September 2026 28. September 2026


Die IG Metall Mitte hat am 22. September für die rund 388.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ihre Forderung für die anstehende Tarifbewegung beschlossen. Die IG Metall wird mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und Thüringen gehen. Das haben die 209 Tarifkommissionsmitglieder der IG Metall Mitte heute beschlossen.

Des Weiteren soll in Betrieben mit einer guten wirtschaftlichen Lage eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte und Auszubildende sowie eine soziale Komponente zur Besserstellung unterer Entgeltgruppen erzielt werden. Die IG Metall Mitte wird mit den Arbeitgebern in den vier Bundesländern des IG Metall-Bezirks Mitte auch über die Absicherung von Arbeitsplätzen und Standorten sprechen.

 

Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, stimmte die Tarifkommissionsmitglieder in Mainz auf eine schwierige Tarifauseinandersetzung ein. „Die wirtschaftliche Situation ist herausfordernd, und die Arbeitgeber führen einen abgestimmten, flächendenkenden Kampf gegen tarifliche Standards. Das ist keine gute Voraussetzung für eine kompakte und sachlich geführte Tarifrunde. Im Gegenteil: Wir müssen uns auf eine kämpferische Runde einstellen und uns gegen massive Angriffe wehren.“

Der Bezirksleiter betonte, dass der Tarifforderung intensive Debatten in den Betrieben vorausgegangen und die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung in die Forderung eingeflossen seien. Das Ergebnis sei eindeutig: Die Beschäftigten benötigen mehr Geld, um die gestiegenen Kosten auszugleichen und ihre Kaufkraft zu verbessern.

Die erste Verhandlung mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe findet am 9. Oktober in Frankfurt statt. Ab 1. November sind Warnstreiks möglich.